Deaktivierung

– Deaktivierung von Waffen durch Büchsenmachermeister Ebenberger

Das Deaktivieren einer Waffe beschreibt den Umbau einer Waffe, sodass diese zukünftig weder schieß-, noch ladefähig ist. Somit ist diese nicht mehr als Schusswaffe verwendbar, doch es ergeben sich andere Vorteile.

Welchen Vorteil hat eine Waffe die nicht mehr schießt?

Durch den Vorgang der Deaktivierung besteht die Möglichkeit die Waffe zu dekorativen Zwecken einzusetzen, ohne eine Rechtsverletzung zu begehen. Darüber hinaus ist, nachdem die Deaktivierung erfolgt ist, keine Waffenbesitzkarte bzw. kein Waffenpass mehr seitens des Besitzers nötig. Oftmals geschieht dies mit Waffen die vererbt wurden, seitens der neuen unautorisierten Besitzer keine Verwendung mehr finden und somit als Erinnerungsstück für die Hinterbliebenen dienen.

Wer führt die Deaktivierung meiner Waffe durch?

Laut Gesetz muss die Waffe von einem Vertreter des autorisierten Fachhandels deaktiviert werden. Wir als autorisierter Fachhandel führen die Deaktivierung, wenn auch manchmal wehmütig, dennoch gerne für Sie durch.

Wie wird meine Waffe deaktiviert & welche Kosten fallen an?

Je nach Kategorie der Waffe müssen bestimmte rechtliche Rahmenbedingungen erfüllt werden, um die Waffe schieß- & ladeunfähig zu machen bzw. die Deaktivierungskennzeichnung anzubringen. Diese einmalige und nicht mehr rückbaubare Investition beläuft sich je nach Kategorie und Waffenart. Da wir unseren Kunden nicht mehr Zeit verrechnen wollen, als nötig holen Sie sich bitte die Informationen über die variablen Kosten in Ihrem speziellen Fall direkt im Waffengeschäft Büchsenmachermeister Ebenberger in der Ortenburgerstraße 12b ein.

Deaktivierungsverordnung – DeaktV

Technische Richtlinien und Deaktivierungskennzeichnung § 1.

(1) Schusswaffen, ausgenommen Kriegsmaterial gemäß der Verordnung der Bundesregierung vom 22. November 1977 betreffend Kriegsmaterial, BGBl. Nr. 624/1977, gelten im Sinne des § 42b WaffG als deaktiviert, wenn diese gemäß den in dieser Verordnung festgelegten technischen Richtlinien (Anlage 1) umgebaut und als deaktiviert gekennzeichnet (Anlage 2) worden sind.

(2) Die Buchstaben- und Ziffernkombination gemäß Anlage 2, die den ermächtigten Gewerbetreibenden (§ 42b Abs. 3 WaffG) eindeutig bezeichnet, vergibt der Bundesminister für Inneres.

(3) Die Deaktivierungskennzeichnung hat mittels Schlagstempel, Rollstempel oder Lasergravur mit entsprechender Einbrenntiefe, die eine deutliche Sichtbarkeit zu gewährleisten hat, zu erfolgen.

(4) Das Deaktivierungskennzeichen (Rautestempel) ist auf Lauf und Verschluss der deaktivierten Schusswaffe anzubringen. Im Falle besonderer konstruktiver Eigenheiten der deaktivierten Schusswaffe, kann dieses auch am Griffstück (bei Schusswaffen der Kategorie B), an der Verschlusshülse oder am Verschlussgehäuse (bei Schusswaffen der Kategorie C) zusätzlich gestempelt werden.

(5) Zumindest ein Deaktivierungskennzeichen ist sichtbar an der deaktivierten Schusswaffe anzubringen und darf nicht mehr als zu 50% von Bauteilen der Schusswaffe (zB Griffschalen, Bedienungselemente) verdeckt werden.

Bundeministerium für Inneres, DeaktV

Vorgaben für fachmännische Deaktivierung

Je nach Waffenkategorie gibt es spezielle Vorgaben für eine fachmännische Deaktivierung durch das Waffengeschäft Büchsenmachermeister Ebenberger. Nähere Informationen zu den jeweiligen technischen Richtlinien finden sie im nachstehenden Link.

  • Verordnung der Bundesministerin für Inneres über die Deaktivierung von Schusswaffen (Deaktivierungsverordnung – DeaktV) StF: BGBl. II Nr. 316/2012

 

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Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen rund um die Deaktivierung von Waffen zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns hierzu via Telefon, E-Mail oder kommen Sie einfach zu uns!
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